La vie est belle en Provence – 23.06.2020

Heute morgen waren wir schon um halb sechs unterwegs, um den Sonnenaufgang in den Lavendelfeldern zu fotografieren.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren waren wir fast die Einzigen für das Fotoshooting – sonst hat man oben auf dem Plateau morgens immer viele Fotografen-Workshops angetroffen.

Zuerst war es noch ziemlich frisch und wir waren froh, eine Jacke dabei geabt zu haben. Aber kaum kam die Sonne über den Bergen hervor, wurde es richtig warm und die Bienen fingen im Lavendel an zu summen.

Und dann glitt fast lautlos ein Heißluftballon über uns hinweg.

Das ist kein farblich verfremdetes Lavendelfeld, sondern ein Feld mit Immortelle, die nun vermehrt auf dem Plateau angebaut werden.

Zum Mittagessen gab es eisgekühlten Borschtsch, perfekt an heißen Sommertagen. Das Rezept dazu habe ich von einer IG-Freundin bekommen und wir machen es immer wieder gerne, wenn wir im Hochsommer in Valensole sind. Komischerweise passt das für uns eher in die Provence als nach Deutschland …

Am späten Nachmittag war es immer noch sehr heiß, aber wir haben einen kleinen Spaziergang ins Dorf unternommen, um ein Eis zu essen und ein bißchen einzukaufen. Heute waren auch Touristen unterwegs, weniger als sonst, aber immerhin. So sehr ich persönlich es mag, wenn es im Dorf ruhiger ist – das Dorf ist auf den Tourismus angewiesen und die Corona-Krise hat hier heftige Einschnitte gebracht. Und glücklicherweise ist Valensole auch in normalen Jahren nie so überlaufen wie die ganzen Touristenorte im Luberon.

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