Virtueller Gartenmarkt

Am morgigen Sonntag wäre eigentlich in Oppenheim der Gartenmarkt der rheinhessischen Gartenführerinnen gewesen – eine Veranstaltung, die ich schon seit vielen Jahren begeistert besuche.
Seit 2016 nehme ich mit dem Verkauf meiner Kalender „Gärten in Rheinhessen“ und „Shabby Style – Alte Schätze neu entdeckt“ , die im Wiesbadener Verlag Wifo-Digital erschienen sind, auch aktiv teil.
In diesem Jahr hatte ich mich besonders darauf gefreut, denn ich wollte neben einem Shabby-Kalender 2021 auch weitere Artikel mit traumhaften Garten- und Provencemotiven anbieten.

Glücklicherweise hatte ich bisher nur alles geplant, aber noch nicht viel in Auftrag gegeben, denn Mitte März wurde der Gartenmarkt 2020 wegen der Corona-Krise richtigerweise abgesagt.

In Absprache mit dem Verlag wird der Kalender „ShabbyStyle“ dann erst im Spätsommer/ Herbst erscheinen und er wird dann in einigen ausgewählten schönen Geschäften sowie direkt bei mir (Abholung und Versand) zu bekommen sein. Ich habe viele schöne Motive vorgesehen, die zum Träumen anregen.

Was sich Euch jedoch heute schon anbieten kann, sind Fotos auf Leinwand, im Format 20 cm x 20 cm (bzw. 20 cm x 30 cm). Wunderschöne Shabbygärten und die Lavendelblüte in der Provence sind die Motive, die ich derzeit vorrätig habe.

Motiv 1
Motiv 2
Motiv 3
Motiv 4
Motiv 5
Motiv 6
Motiv 7
Motiv 8

Die quadratischen Bilder im Format 20 cm x 20 cm kosten je 15,50 € (+ Porto und Verpackung)

Motiv 9
Motiv 10

Die Leinwandbilder im Format 20 cm x 30 cm erhaltet Ihr zum Preis von je 19,50 € (+ Porto und Verpackung)

Aber Ihr könnt auch gerne jedes andere meiner Motive auf Leinwand oder als Druck bekommen. Meldet Euch einfach per Mail und dann stimmen wir die Details ab und ich mache Euch gerne ein Angebot.

Ich habe noch ein paar Restexemplare der 2020er Bildkalender „Gärten in Rheinhessen“ und „ShabbyStyle“, die ich zu einem reduzierten Sonderpreis gerne abgebe. Bei Interesse könnt Ihr mir einen Kommentar hinterlassen oder mich per E-mail kontaktiereren.

Gestern Nachmittag wollte ich im Garten eigentlich nur schnell die Leinwandbilder für diesen Blogbeitrag fotografieren und hatte vor, den Beitrag mit Bildern von vergangenen „echten“ Gartenmärkten zu füllen. Aber beim Fotoshooting kam ich dann auf die Idee, mir meinen eigenen kleinen Gartenmarkt aufzubauen 😉 Es hat richtig viel Spaß gemacht, die Sachen alle aufzubauen und zu dekorieren, wenn’s auch nur für die Fotos war. Schade, dass das außer mir keiner sehen konnte!

Die Liste der Aussteller, die beim Gartenmarkt dabei gewesen wären, findet Ihr auf der Seite der rheinhessischen Gartenführer, dort sind auch die Kontaktdaten hinterlegt. Ich bin mir sicher, dass sich viele der Aussteller sehr freuen, wenn Ihr sie bei Interesse kontaktiert und es wird sicherlich eine Möglichkeit zum kontaktlosen Einkauf geben.

Impressionen aus vergangenen Jahren findet Ihr z. B. hier und hier und hier.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!
Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund – La vie est belle!

Mein heutiger Beitrag ist wieder einmal sehr fotolastig – aber bei einem echten Marktbesuch schaut man ja normalerweise ganz genau hin und geht auch mehrmals zu dem einen oder anderen Stand ….. 😉

Einladung zum Apéro

Einer der geselligsten Bräuche in der Provence ist für uns der Apéro, die Einladung  von Freunden oder Nachbarn zu einem ungezwungenen Beisammensein am frühen Abend mit gutem Wein oder Champagner und leckeren Kleinigkeiten zum Essen.
Manchmal werden  nur Chips und Oliven angeboten, aber oft gibt es auch einen „Apéritif dinatoire“, bei dem so viele (oft selbstgemachte) Leckereien aufgetischt werden, dass es ein richtig langer Abend wird und man hinterher auch kein Abendessen mehr braucht!

Als wir vor ein paar Jahren von unseren Nachbarn zum  ersten Mal zum Apéro eingeladen wurden, waren wir richtig nervös und aufgeregt, denn ich hatte vorher  in einem Buch über Südfrankreich gelesen, dass es dafür ganz besondere Regeln gibt, z.B. was man als Gastgeschenk mitbringt (und was besser nicht), welche Themen man ansprechen kann (und welche besser nicht) und und und …. Dummerweise kam die Einladung ganz überraschend für den gleichen Abend und ich hatte das Buch in diesem Urlaub nicht dabei.
Aber glücklicherweise erinnerte ich mich noch daran, dass  Weingeschenke in der Provence eher unüblich sind, und wenn, dann trinkt man den Wein gleich zusammen mit den Gastgebern.
Auch bei Blumen ist es anders als bei uns – sie sollten auf jeden Fall in einer dekorativen Verpackung übergeben werden (während wir in Deutschland die Blumen vor der Übergabe auspacken)
Wir haben also Blumen besorgt und gingen dann abends ganz aufgeregt zu den Nachbarn. Und es war ein wunderschöner, unterhaltsamer und entspannter Abend, eigentlich hatten wir uns grundlos Sorgen gemacht, dass wir etwas falsch machen könnten.

Mittlerweile waren wir schon oft bei Freunden zu Gast und haben auch selbst schon oft zum Apéro eingeladen, es ist einfach eine tolle Art, Freunde zu treffen und eine schöne Zeit miteinander zu verbringen, ohne einen konkreten Anlass dafür haben zu müssen.

Und da ich sehr gerne koche und bewirte, spielt bei unseren Einladungen zum Apéro das Essen immer eine große Rolle. Ich genieße es, schon im Vorfeld der Einladung ausgiebig zu planen und dann alles vorzubereiten. Häufig gibt es bei uns Klassiker wie z.B. eine Quiche, selbstgemachte Aioli und Tapenade, aber ich bin auch immer auf der Suche nach neuen Ideen.

Für den Besuch von lieben Freunden in der ersten Januarwoche habe ich mir ein paar Rezepte aus dem  Buch „Bienvenue – Willkommen bei mir: Französisch kochen und backen für Freunde“ von Aurélie Bastian ausgesucht, das ich vom Südwest-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe. Ich liebe den Blog und die Bücher von Aurélie, ihre Rezepte sind einfach toll: authentisch und ganz einfach zuzubereiten.

Schwierig fand ich, das Richtige für den Abend auszuwählen, denn in dem Buch sind sooo viele tolle Rezepte, die mich alle gereizt hätten (und die ich auf jeden Fall noch ausprobieren werde!) Meine Wahl fiel auf eine Tapenade aus grünen Oliven, eine Artischockencreme und zwei  verschiedene Rillettes.
Normalerweise gibt es sonst bei uns immer eine Tapenade aus schwarzen Oliven mit Sardellen, von daher war ich sehr gespannt auf die Tapenade Vert.

Die Aufstriche waren alle sehr sehr lecker, aber mein absoluter Favorit sind die „Rillettes de poulet aux pommes et au cidre“ (Apfel-Hähnchen-Aufstrich mit Cidre), die ich nun schon wiederholt gemacht habe. Unsere provenzalische Freundin war von der Artischockencreme besonders begeistert.

Das Buch ist in unterschiedliche Kapitel eingeteilt, die alle einen bestimmten Anlass mit passenden Rezepten für leckere Kleinigkeiten zum Inhalt haben, wie z. B. „Winterabend mit Freunden“, „Sommerfest“ oder „Mädelsabend“ ….
Die Rezepte sind alle sehr gut erklärt und leicht nachzumachen, außerdem gibt Aurélie jeweils noch Tipps zur Aufbewahrung (falls etwas übrig bleibt – was ich mir kaum vorstellen kann!) oder  wie man das eine oder andere Gericht noch abwandeln könnte.

Ein wunderschönes Buch, perfekt für Frankreich-Fans, die außerdem auch noch gerne kochen und genießen!

Ich bedanke mich beim Südwest-Verlag herzlich für das kostenlose Rezensionsexemplar!

Bienvenue – Willkommen bei mir
Aurélie Bastian
Französich kochen & backen für Freunde
20,00 €
ISBN 978-3-517-09793-0
Südwest-Verlag

 

* Werbung, da mir das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt wurde.

 

Lavendelträume – Sommer in der Haute Provence

Ups, ich habe gerade festgestellt, dass es schon ein Ewigkeit her ist, seit ich das letzte Mal hier auf dem Blog etwas gepostet habe … Dadurch, dass ich täglich (mindestens) ein Foto auf Instagram und Facebook veröffentliche, ist mir das gar nicht so richtig bewusst geworden. Denn der meiste Austausch findet mittlerweile dort auf den sozialen Netzwerken statt, auf den Blogs ist es wohl allgemein, was die Kommentare angeht, ziemlich ruhig geworden. Ein Blick in die Statistik zeigt mir aber, dass viele Leserinnen und Leser immer noch regelmäßig vorbeischauen und mir geht es auch häufig so, dass ich von „stillen“ Lesern angesprochen werde, was mich natürlich sehr freut!

Ich möchte daher meine Urlaubserinnerungen mit Euch teilen und Euch heute wieder einmal mitnehmen in die Haute Provence, auf das Plateau de Valensole, wo derzeit die Lavendelblüte ihren Höhepunkt erlebt.
Wir waren Mitte bis Ende Juni dort, hatten herrlichstes Sommerwetter und es war tagsüber eigentlich viel zu heiss. An einem Tag hatten wir sogar 45°C – solche Temperaturen hatte ich bisher nur in Death Valley in Kalifornien erlebt. Auch für die Einheimischen war diese enorme Hitze eher ungewohnt und tagsüber war das Leben auf den Straßen dadurch ziemlich lahmgelegt.

Am kommenden Sonntag, den 21. Juli 2019, findet in Valensole wieder das Lavendelfest statt und das ganze Dorf duftet herrlich nach Lavendel. Das Programm habe ich hier verlinkt.

[Werbung – unbezahlt und unbeauftragt]